Katholischer Akademischer Ausländer-Dienst
Hausdorffstr. 151
53129 Bonn
+49 228 917580
© KAAD 2013
Aktualisiert: 28.01.13
Osteuropaprogramm
Wer kann sich bewerben?
Kandidaten/innen aus Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas, Kaukasus und Zentralasiens mit nachweisbaren sehr guten bis guten Deutschkenntnissen und katholischer Konfession (in Ausnahmefällen auch einer anderen christlichen Konfession, sofern sie von katholischen Partnern vorgeschlagen werden), insbesondere:
- Nachwuchswissenschaftler/innen und Postgraduierte, die
- in ihrem Heimatland an einer Promotion bzw. Habilitation arbeiten und in diesem Rahmen einen Forschungsaufenthalt in Deutschland durchführen möchten (in besonderen, begründeten Ausnahmefällen können auch Promotionsvorhaben mit Abschluss in Deutschland bis zu max. dreijähriger Dauer gefördert werden).
- nach dem Abschluss ihres heimischen Examens einen Forschungsaufenthalt oder eine Vertiefung der vorhandenen wissenschaftlichen Kenntnisse in Deutschland anstreben oder
- in Deutschland ein nicht-konsekutives Aufbaustudium oder Zusatzstudium anstreben (dies gilt auch für Fortbildungen von Medizinern). - Hochschullehrer/innen, die zu kurzen Forschungsaufenthalten (bis zu 6 Monate) nach Deutschland eingeladen werden.
- Studierende in Masterstudiengängen im Heimatland, die einen in der Regel 1-semestrigen Studienaufenthalt an einer Hochschule in Deutschland planen. Der Aufenthalt in Deutschland soll vor allem der Materialsammlung sowie dem Austausch mit deutschen Hochschullehrern im Rahmen einer Magister/Master- bzw. Diplomarbeit der Geförderten im Heimatland dienen. Die Anrechnung der an deutschen Hochschulen studierten Semester auf den Studiengang im Heimatland sollte gewährleistet sein. Fortbildungsstudien im Bereich der Naturwissenschaften werden jedoch erst nach der Erlangung eines Studienabschlusses im Heimatland gefördert.
Stipendien werden für alle Fachrichtungen vergeben (mit Ausnahme der Ausbildung von Geistlichen/Ordensmitgliedern sowie in der Regel Promotionsstudien in Theologie).
Was erwartet der KAAD von Ihnen?
- Ein überdurchschnittliches Leistungspotenzial für das Studium bzw. die Forschung,
- Bereitschaft zur Rückkehr in das Heimatland (andernfalls muss das KAAD-Stipendium zurückgezahlt werden),
- kirchliches und soziales Engagement bzw. Bereitschaft zum interreligiösen Dialog.
Stipendienanfragen richten Sie bitte zunächst mit diesem Fragebogen an Dr. Roman Radwanski, Referatsleiter Mittel- und Osteuropa: radwanski(at)kaad.de
Nur wenn Sie für eine Bewerbung in Frage kommen, werden Ihnen die erforderlichen Antragsunterlagen elektronisch zugeschickt.
Die kompletten Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte termingerecht (bis zum 15.Januar/Stipendienvergabe März; bis zum 30.Juni/Stipendienvergabe September) in Papierform an das KAAD-Osteuropareferat. Gleichzeitig müssen Fotokopien des Motivationsbriefes, des Lebenslaufes, sämtlicher Gutachten sowie der Projektbeschreibung und der Betreuungszusage beim Partnergremium in Ihrem Heimatland (falls vorhanden) eingereicht werden.
KAAD-Alumni heute

Stephen Nana Ato Arthur (Ghana)
Stephen Nana Ato Arthur, geb. 1961, war zweimal Stipendiat des KAAD. Zwischen den beiden Stipendien lagen nicht nur 12 Jahre, sondern auch eine steile politische Karriere mit einem vorläufigen Höhepunkt: Am 08.12.2012 erreichte den KAAD die Nachricht, dass er als Kandidat für das Parlament in seinem heimatlichen Wahlkreis Komenda-Edina-Eguafo-Abrem (KEEA) gewonnen hat und somit als erster KAAD Alumnus in ein nationales Parlament eines afrikanischen Landes einzieht.


